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Städtischer Naturpark von Pereroles


Morella

Die Gegend des kommunalen Naturgebiets Pereroles gehört zum nordwestlichen Teil des Iberischen Gebirges und liegt über den Hängen der Bergkette Serra de Sant Marc auf einer Höhe zwischen 970 und 1.250 Metern, wobei sich der höchste Punkt von 1.200 Metern am südlichen und nordöstlichen Ende des Gebiets befindet.

Im Hinblick auf die Vegetation dieser Gegend dominieren die Kiefern (Pinus nigra), begleitet von Sträuchern mit bemerkenswerten Arten wie die Stechpalme (Ilex aquifolium), die Felsenbirne (Amelanchier ovalis) und die Mehlbeere (Sorbus aria) sowie eine nahezu vollständige Kräuterabdeckung in den günstigen Monaten. Unterhalb des durch den Pinienhain geschaffenen Dachs von Baumkronen, kommen viele Portugiesische Eichen (Quercus faginea) vor. Sie gedeihen hier, seitdem der Wald nicht mehr für intensive Holzernte genutzt wird.

Die Struktur der Pflanzenarten beeinflusst wiederum die Verbreitung der Fauna, die in den Kiefernwäldern ein relativ hohes Vorkommen aufweist. Bei den Wirbeltierarten gibt es seltene Säugetierarten wie die Wildkatze (Felis silvestris), den Steinmarder (Martes foina), den Dachs (Meles meles) oder das Mauswiesel (Mustela nivalis). Unter den Vögeln befinden sich zahlreiche Raubvögel, wie der Zwergadler (Hieraaetus pennatus), der Habicht (Accipiter gentilis), der Sperber (Accipiter nisus) und der Schlangenadler (Circaetus gallicus).

Neben den genannten Naturwerten stellt die Gegend von Pereroles einen natürlichen Raum dar, der aufgrund seiner zahlreichen Infrastrukturen als Erholungs- und Aufenthaltsort genutzt wird. Auf der einen Seite gibt es ein Netz aus Wanderwegen, die sie mit den nahe gelegenen Ortschaften Herbés, Herbeset, La Pobleta und Xiva verbinden. Daneben gibt es für Aufenthalte und Übernachtungen im Ort ein wahres Refugium, „La Casa Forestal“ (das Waldhaus) und einige Hütten sowie ein Campingplatz, mit einer Kapazität für 100 Personen. Sie befindet sich 13 km von Morella entfernt, in der Nähe des Hafens von Torremiró, mit Zugang von der Nationalstraße N-232. Am 26. November 2010 wurde sie vom Consell de la Generalitat Valenciana zum kommunalen Naturgebiet erklärt.