La Asunción Parish Church (Vistabella del Maestrazgo), cultural heritage
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Iglesia Parroquial de la Asunción


Vistabella del Maestrat

Diese Kirche entstand Anfang des 17. Jahrhunderts und ist das bedeutendste architektonische Werk der Renaissance in Castellón.


Sie steht am Dorfplatz Plaza de El Dau, in Nähe der ummauerten Altstadt, allerdings schon außerhalb der Mauern. Sie fällt aufgrund ihrer beträchtlichen Ausmaße in Auge, die mit den restlichen Gebäuden der Ortschaft im Kontrast stehen.

Die Struktur dieser großen Kirche kombiniert einen klassizistischen Renaissancestil mit gotischen Elementen, wie zum Beispiel die wunderschönen sternförmigen Kreuzgewölbe. Es ist ein dreischiffiges Gebäude mit rechteckigem Grundriss, Chorumgang, Sakristei, Kapelle und verschiedenen Krypten, von denen einige noch unerforscht sind. Die Kirche hat einen 30 Meter hohen Glockenturm und das Hauptportal wird von einer mehrstöckigen Retabel-Fassade, mit dorischen, ionischen und korinthischen Säulen umrahmt, zwischen denen Nischen liegen, die seit dem Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) leer stehen. Im Kircheninneren werden Reste der Skulpturen dieser Nischen aufbewahrt.

Die Kirche ist Mariä Himmelfahrt (Asunción de la Virgen) geweiht und ist gemeinsam mit den Kirchen von Vilafranca, Traiguera, La Jana, Xert und  Canet lo Roig, eines der relevantesten Beispiele der valencianischen Architektur von Ende des 16. - Mitte des 17. Jahrhunderts.

Die drei Kirchenschiffe haben jeweils fünf Joche, mit achteckigem Presbyterium und Chorumgang. Das letzte Joch des Mittelschiffs schließt mit einer polygonalen Apsis ab.

Es ist nicht bekannt, wer den Bau des Gebäudes veranlasste, aber Vistabella erlebte im 16. und 17. Jahrhunderte eine wirtschaftliche Blütezeit. Es wird vermutet, dass die Kirche unter der Leitung von Joan Tell erbaut und das Portal von Joan Anglés aus Tortosa angefertigt wurde, diese Zuschreibung ist jedoch fragwürdig. Man kann jedoch davon ausgehen, dass wenn es nicht Werk von Anglés selbst, dann das Werk eines seiner Schüler war. Die Kirche wurde Ende des 16.-Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut. Vistabella unterstand ab 1592 nicht mehr dem Montesa-Orden, sondern direkt der Spanischen Krone unter Phillip II.
 
Die Fassade und der monumentale quadratische Glockenturm sind aus Quadersteinen gebaut und zeigen zum Dorfplatz. Das Hauptportal umfasst drei Baukörper und ähnelt dem Retabel des Hochaltars der Kirche El Escorial. Der untere Körper hat vier dorische Säulen, in deren Interkolumnien sich in individuellen Nischen die Skulpturen der vier Evangelisten befanden. Der zweite Körper hat sechs ionische Säulen auf Sockeln und der dritte Körper korinthische Säulen. Im Abschluss stützen zwei Säulen einen Dreiecksgiebel mit einem gekreuzigten Jesus, zu seinen Füßen befanden sich die Figuren der Jungfrau Maria und Johannes dem Täufer. An den Seiten befanden sich die Statuen von Adam und Eva.  Die Nischen stehen seit dem Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) leer, obwohl ein Teil der Skulpturen in einer der Krypten der Kirche gefunden wurde und heute in ihr ausgestellt ist. Die Gesamtheit der Figuren bildete ein ikonografisches Programm. Die Fassade erlitt einen Brand im Jahr 1811.

 


Daten


Weitere Informationen

Die Kirche im Ortskern am Dorfplatz.